Jetzt ist es besonders gefährlich: Vorsicht vor Wildunfällen!

Jetzt ist es besonders gefährlich: Vorsicht vor Wildunfällen!

Unsere Wälder sind voll von Rotwild, Damwild und Schwarzwild und das ist ja auch gut so.
Außer, wenn Sie mit dem Auto auf der Landstraße oder der Autobahn unterwegs sind –
und plötzlich scheppert es: Unfall! Weit mehr als 200.000 Mal kommt es im Jahr in
Deutschland zu Unfällen mit Wild, d.h. im Schnitt alle 2 Minuten.

Besonders gefährlich sind bestimmte Wege, die das Wild regelmäßig nimmt. Diese sind in
Deutschland mit entsprechenden Warnschildern gekennzeichnet. Insbesondere wenn es
dämmert, also sowohl in der Morgendämmerung als auch in der Abenddämmerung, ist
Vorsicht geboten. Denn in diesen Zeiten geschehen die meisten Wildwechsel. Die dunkle
Jahreszeit jetzt, im Herbst und Winter, gilt besonders als Gefahrenzeit.

Bei Wildunfällen wird unterschieden, und zwar in zwei Kategorien: Entsteht durch die
Kollision mit einem Wildtier an Ihrem Fahrzeug ein Schaden, wird dieser Unfall als
Wildunfall gewertet. Ein anderer Fall ist es dagegen, wenn Sie ein Ausweichmanöver
einleiten, um einen Wildunfall zu vermeiden. Dann müssen Sie im Zweifelsfall nachweisen,
dass eine Gefährdung durch Wild bestand. Diese Regelung gilt ausschließlich für „große”
Wildtier wie Reh oder Wildschwein. Bei kleineren Wildtieren, wird in der Regel das
Ausweichmanöver nicht anerkannt.

Fahren Sie also vorsichtig, um Unfälle zu vermeiden. Versuchen Sie, das Wildtier durch
Hupen zu verscheuchen und schalten Sie das Fernlicht aus. Und im Falles eine
(Un-)Falles: Sprechen Sie mit KFZ Spree.

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