Nutzen Sie auch schon einen E-Scooter? Das ist zu dabei beachten

Man liest in jüngster Zeit immer häufiger von den neuen Rollern, die mit Elektromotor betrieben werden, kurz: E-Scooter. Und leider liest man auch immer häufiger von Unfällen mit E-Scootern. KFZ Spree als Sachverständiger für alle Fahrzeuge, die im Straßenverkehr teilnehmen, erläutert wichtige Aspekte zu diesen neuen Gefährten.

Seit 2009 gibt es die sogenannte Mobilitätshilfenverordnung (MobHV). Sie regelt unter anderem den Einsatz und die Nutzung von Pedelecs (also Elektrofahrrädern) oder Segways im Straßenverkehr. Jetzt wurde diese Regelung um die neue ElektroKleinstfahrzeuge-Verordnung (EKFV) vom 15.06.2019 erweitert. Diese regelt den Umgang mit weiteren Mikroelektrofahrzeugen wie eben den E-Scootern.

Welche Kriterien muss man erfüllen, um mit einem E-Scooter am Straßenverkehr teilzunehmen? Man muss mindestens 14 Jahre alt sein; es müssen eine Allgemeine Betriebserlaubnis für den E-Scooter und eine Haftpflichtversicherung vorliegen. Das Fahrzeug darf ein Höchstgewicht von maximal 55 kg haben und nicht schneller als 20 km/h fahren können. Außerdem muss es über zwei unabhängige Bremsen und eine Klingel verfügen.

Auf Gehwegen dürfen E-Scooter nun doch nicht fahren, Sie müssen Radwege benutzen oder, wenn es keinen Radweg gibt, auf der Straße möglichst weit rechts fahren. Einen Führerschein braucht man übrigens nicht für einen E-Scooter, und auch die Helmpflicht gilt (noch) nicht. Wobei sich das Fahren mit Helm natürlich empfiehlt.

Dies müssen Sie alles wissen, wenn Sie mit einem E-Scooter unterwegs sind. Aber auch für den Fall, dass Sie in einen Unfall mit dem E-Scooter verwickelt sind. Bei allen Unsicherheiten sprechen Sie gern KFZ Spree. Ihr Kfz-Sachverständiger in Berlin berät Sie gern.

Schreibe einen Kommentar